Bremer Beute

Unser Imkerfreund Alex stellte uns seine Betriebsweise vor. Die „Bremer Beute“ wurde vor 25 Jahren von  J. E. Bremer entwickelt. Es ist eine durchdachte Lagerbeute nach dem Warmbauprinzip. Alle arbeitspraktischen, betriebstechnischen und biologischen Fragen der modernen Bienenhaltung sind irgendwie gelöst. Zwei Wabenräume mit jeweils 18 hängenden Wabenrähmchen sind durch ein senkrechtes Absperrgitter voneinander getrennt. Die Bienen lagern den eingetragenen Nektar unproblematisch in den vorbereiteten Honigraum. Brut- und Honigraum sind nebeneinander gelegen. Verdeckelte Honigwaben können jederzeit leicht entnommen werden, um neuen Platz zu schaffen. Die Beute lässt sich im Innenraum bienendicht abtrennen, so dass bis zu vier Ableger in einer Beute gebildet werden können.

Die Beute ist für Anfänger leicht zu bedienen und durch rückenschonendes Arbeiten gekennzeichnet. Ihre Form mit dem großen klappbaren Giebeldach ist in jedem Fall ansprechend und fügt sich sowohl in einen Garten als auch in jede Landschaft gut ein.

Das Volk ist nach dem Öffnen des Deckels stets auf einer Ebene erreichbar. Für die Varroakontrolle kann von oben ein Schwammtuch aufgelegt werden.

Die Beute wird von der Firma Kunesa im Saarland hergestellt.