Imkerkurs für Neuimker

Futterkontrolle.
Ab der Weidenblüte beginnt für ein Bienenvolk eine kritische Zeit. Nun sterben die Winterbienen, die das Volk über den Winter gebracht haben, nach und nach weg. Nicht genug junge Bienen schlüpfen nach, trotzdem schrumpfen die Völker. Diese Phase nennen Imker „Durchlenzung“.
In dieser Zeit sollte man schauen, ob genug Futter im Stock ist. Starke Magazinvölker verbrauchen monatlich ca. 3 kg Futter, so dass Mitte März noch ein Mindestvorrat (mit Sicherheitsreserve) von ca. 2 – 4 kg vorhanden sein sollte, was etwa ca. vollen Futterwaben entspricht.
Honigräume
Wir haben die Honigräume aufgesetzt. Damit die Honigwaben unbebrütet bleiben, wurde ein Absperrgitter eingesetzt.
Drohnenrahmen, Baurahmen
Bei dieser Methode wird wiederholt ein leeres Rähmchen ohne Mittelwand in die Randzone des oberen Brutraums gehängt. Dann wird alle zwei bis drei Wochen die verdeckelte Drohnenbrut entnommen und ausgeschnitten. Wer verdeckelte Drohnenbrut entnimmt und einschmilzt, mindert effektiv den Varroa-Zuwachs in seinen Bienenvölkern, erntet Wachs und dämpft den Schwarmtrieb.

Unser Neuimkerkurs ist gestartet.
In den ersten Kurstagen informierten wir über Geräte und Werkzeuge der Imkerei und verschiedene Beutensysteme wie Zander/Herold, Dadant, Zadant,
TopBarHive, Bienenkiste und DN 1,5.
Ein erster Einblick in Bienenvölker und Informationen zurBiologie der Honigbiene rundeten unsere Veranstaltung ab. Wir haben diesesmal nur 12 Teilnehmer gewinnen können, sodass aber eine sehr individuelle Betreuung möglich.
